DOPPELJUBILÄUM „Fest für Körper, Seele und Geist“
Über 100 Frauen beim 5. Ökumenischen Frauentag

Mitglieder des Vorbereitungsteams des Ökumenischen Frauentages, die gleichzeitig einige der Arbeitsgruppen anboten: (v.l.) Irene Glaschick und Ingeborg Knust (Vorsitzende und Mitglied des Synodalen Ausschusses für kirchliche Frauenarbeit im Kirchenkreis), Pfarrerin i. R. Christel Schuchardt (Bad Lippspringe), Annette Wagemeyer (geistliche Begleiterin der kfd) und Maria Schleyer (kfd-Diözesanreferentin). FOTO: EKP/HEIDE WELSLAU

Mitglieder des Vorbereitungsteams des Ökumenischen Frauentages, die gleichzeitig einige der Arbeitsgruppen anboten: (v.l.) Irene Glaschick und Ingeborg Knust (Vorsitzende und Mitglied des Synodalen Ausschusses für kirchliche Frauenarbeit im Kirchenkreis), Pfarrerin i. R. Christel Schuchardt (Bad Lippspringe), Annette Wagemeyer (geistliche Begleiterin der kfd) und Maria Schleyer (kfd-Diözesanreferentin). FOTO: EKP/HEIDE WELSLAU

NEUENHEERSE/PADERBORN (ekp/wels). „Jubilate – freuet euch, feiert“, unter diesem Motto stand der 5. Ökumenische Frauentag, der Ende September, im Zentrum St. Kaspar in Neuenheerse (Bad Driburg) gefeiert wurde. 90 Teilnehmerinnen aus den Kreisen Höxter und Paderborn und weitere 20 Frauen, die für das Programm und den Service sorgten, erlebten einen fröhlichen Tag voller inspirierender Angebote rund um das Thema Feiern.

Anlass zum Motto in diesem Jahr gaben das 175-jährige Bestehen des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn und das Jubiläum 100 Jahre Diözesanverband Paderborn der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd). Eingeladen waren alle interessierten Frauen – unabhängig von ihrer Religion. Veranstaltet wurde der Frauentag vom Synodalen Ausschuss für kirchliche Frauenarbeit des Kirchenkreises, vom kfd-Regionalteam der Region Hochstift Paderborn, von der Evangelischen Frauenhilfe Paderborn und vom Ökumenischen Forum Christlicher Frauen in Europa.

In ihrem Grußwort gratulierte die Superintendentin des Kirchenkreises Paderborn, Anke Schröder, zum „275. Geburtstag“. Wer es ernst meine mit der Ökumene, stehe immer auf der Gewinnerseite. „Auch bei einem Jubiläum hat man gemeinsam noch mehr Grund zu feiern“, so Schröder. Sie wünschte den Teilnehmerinnen ein „Fest für Körper, Seele und Geist“. Gott freue es, wenn wir das Leben genießen, das er uns geschenkt habe.
Die elf Angebote am Vor- und Nachmittag reichten von Freude am Tanzen, am Singen oder Zeit teilen über die Bibelarbeit „Freude an der Schöpfung“ und „Frauenleben im 20. Jahrhundert“ bis zu Freude und Gelassenheit durch Wege der Achtsamkeit sowie Freude an der Entspannung durch Lach-Yoga. „Das letzte Fest – Trauer teilen“ hieß eine weitere Arbeitsgruppe. Gisela Strunck aus Borchen gefiel das Kennenlernen des Bibliologs in der Gruppe „Neue Lebensfreude“. Hier ging es darum einen biblischen Text interaktiv auszulegen. In der Gruppe „Freude am Feiern – Feste im Lebenslauf“ erfuhr Sigrun Boer, ebenfalls aus Borchen, unter anderem etwas Neues über Konfirmation und Firmung im Vergleich.

Der Dank für das Gute im Leben stand im Gottesdienst am Ende des Frauentages im Mittelpunkt. In ihrer Dialogpredigt machten Pfarrerin i. R. Christel Schuchardt und Gemeindereferentin Annette Wagemeyer den Frauen Mut, im Alltag etwas Neues zu wagen, um dann später, nachdem es gewachsen sei, die Früchte zu ernten.

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