Kirchenkreis zeigt sich himmelwärts geerdet
REFORMATIONSBOTSCHAFTER Luthergondel mit Gästen aus Ökumene und Politik

VON HEIDE WELSLAU

Fahrt in der Luthergondel mit Gästen aus Ökumene und Politik: Bürgermeister Michael Dreier (vorne Mitte), (von links nach rechts) Erzbischof Hans-Josef Becker, Landrat Wolfgang Weigel, Pfarrerin Antje Lütkemeier, Dechant Benedikt Fischer und Gastgeber Superintendent Volker Neuhoff.

Fahrt in der Luthergondel mit Gästen aus Ökumene und Politik: Bürgermeister Michael Dreier (vorne Mitte), (von links nach rechts) Erzbischof Hans-Josef Becker, Landrat Wolfgang Weigel, Pfarrerin Antje Lütkemeier, Dechant Benedikt Fischer und Gastgeber Superintendent Volker Neuhoff.

PADERBORN – „Wir sitzen nicht nur in einem Boot. Wir können auch gemeinsam in einer Gondel sitzen“, scherzte der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn, Volker Neuhoff, vor der Fahrt in der innen und außen grafisch gestalteten Luthergondel des Riesenrads auf dem Liboriberg in Paderborn. Mit Gästen aus Politik und Ökumene nahm er darin am Freitag (28. Juli) am frühen Abend Platz.

Himmelwärts geerdet nutzten die Gäste die Runden im Riesenrad für Austausch und Spaß.Himmelwärts geerdet nutzten die Gäste die Runden im Riesenrad für Austausch und Spaß.Neben Superintendent Neuhoff waren dabei: Erzbischof Hans-Josef Becker (Erzbistum Paderborn), Dechant Benedikt Fischer (Dekanat Paderborn), Pfarrerin Antje Lütkemeier (Bad Lippspringe, Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit des Kirchenkreises), Stellvertretender Landrat Wolfgang Weigel (Kreis Paderborn) und Bürgermeister Michael Dreier (Stadt Paderborn).

Teile des landeskirchlichen Mottos „Einfach frei!“ im Reformationsjahr wurden mit eigenen Akzenten des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn von der Agentur RLS Jakobsmeyer gekonnt auf die Gondel gebracht und machten sie zur Luthergondel mit der Nr. 36.

Teile des landeskirchlichen Mottos „Einfach frei!“ im Reformationsjahr wurden mit eigenen Akzenten des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn von der Agentur RLS Jakobsmeyer gekonnt auf die Gondel gebracht und machten sie zur Luthergondel mit der Nr. 36.

„Ich freue mich über diese Zusammenkunft in der Luthergondel. Sie zeigt, dass Kirche auch immer ins politische Geschehen eingebunden ist und setzt die Ökumene weiter in Bewegung. Für die gute Ökumene in Paderborn und für die guten und vielfältigen Beziehungen zu Stadt und Kreis bin ich dankbar“, so der Superintendent.

Informationsflyer für Riesenradfahrende informierten darüber hinaus über diese einmalige Aktion mit dem diesjährigen Motto der Evangelischen Kirche von Westfalen „Einfach frei!“ und wiesen auf den einmaligen Feiertag am 31. Oktober 2017 hin. Als Botschafter des Reformationsjahres war Superintendent Volker Neuhoff außerdem mehrmals vor Ort, um mit Fahrgästen des Riesenrads in der Warteschlange ins Gespräch zu kommen (zuletzt am 29.7., 19 – 20 Uhr). Die Reaktionen reichten dabei von freudiger Neugier bis zum Seelsorgegespräch.

Gemeinsam mit (von links) Detlef Jakobsmeyer (RLS Jakobsmeyer) und Klaus Wilhelm (Riesenradbetreiber „Wilhelm & Söhne“) realisierte Superintendent Volker Neuhoff die Luthergondel am 48 Meter hohen Riesenrad als Botschaftsträger im Reformationsjahr.

Bereits zu seiner Einführung als Superintendent im Januar 2016 hatte Neuhoff die Idee einer Luthergondel am Riesenrad zum katholischen Liborifest 2017 in Paderborn. Anlass ist das diesjährige Reformationsjahr. Die Realisierung erfolgte in Kooperation mit der Schaustellerfamilie „Wilhelm und Söhne“ und der Paderborner Agentur RLS Jakobsmeyer.

Reaktionen können weiterhin bei Facebook unter luthergondel gepostet werden. Weitere Informationen unter www.luthergondel.de und www.einfach-frei-2017.de

FOTOS: HEIDE WELSLAU

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