Allgemeine Informationen aus unseren Kindertageseinrichtungen

Betreuungsformen in unseren  Kindertageseinrichtungen:

In unseren Kindertageseinrichtungen, Familienzentren gibt es Gruppen für Kinder von 0-3 Jahren und Gruppen für Kinder von 2-6 Jahren.

Laut Kinderbildungsgesetz (KiBiz in NRW) werden in den Kindertageseinrichtungen folgende, wöchentliche Betreuungszeiten angeboten: 25 Stunden, 35 Stunden mit geteilter Öffnungszeit, 35 Stunden Blocköffnungszeit und 45 Stunden. Zu den unterschiedlichen Betreuungszeiten beraten die Leitungen der Kindertageseinrichtungen. Im Rahmen der integrativen Erziehung bieten wir eine bedarfsgerechte, individuelle Begleitung für Kinder mit Behinderung und/oder Entwicklungsverzögerungen an.

Die Anmeldungen erfolgen in der Regel jährlich im November für das darauf folgende Kindergartenjahr (Beginn im August). Die Anmeldungen finden entweder direkt in der Kindertageseinrichtung oder über einen z.B. Kita-Navigator der jeweiligen Kommune statt. Zum Anmeldeverfahren in der jeweiligen Einrichtung geben die Leitungen der Einrichtung genaue Auskünfte.

Die Elternbeiträge werden durch die Kommunen eigenverantwortlich festgesetzt und durch den Träger der öffentlichen Jugendhilfe erhoben.

Betreuung und Bildung in unseren Kindertageseinrichtungen:

Die Arbeit in unseren Kindertageseinrichtungen bestimmt sich nach den gesetzlichen Bestimmungen des Kinderbildungsgesetzes NRW. Neben der Betreuung ist die frühkindliche Bildung eine zentrale Aufgabe der Tageseinrichtungen für Kinder. Der Bildungsauftrag umfasst die Entwicklung der Persönlichkeit, der Gemeinschaftsfähigkeit und der Fähigkeit der Kinder zur Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt.

Das bedeutet, dass die Kinder im Zusammenleben in der Gruppe vielfältige Möglichkeiten zum sozialen Lernen erfahren und dass sie in allen Bildungsbereichen vielfältige Anregungen bekommen.

Bildungsbereiche:

  • Mathematik
  • Körperbewusstsein/Gesundheit
  • Ethik und Religion
  • Bewegung und Motorik
  • Sprache
  • Musik
  • Spiel
  • Wahrnehmung
  • Gestalterische und kulturelle Bildung
  • Naturwissenschaften
  • Technik und Umwelt

Die Bildungsbereiche finden sich wieder im Freispiel im Innen- und Außenbereich, bei projektorientierten Angeboten, Liedern, Kreisspielen, Bilderbuchbetrachtungen, alltagsintegrierter Sprachbildung, Bewegungsbaustellen, punktueller Kleingruppenarbeit, Morgen- oder Abschlusskreis, Experimenten u.v.m.

Je nach Buchungszeit erhält Ihr Kind in der Mittagszeit ein warmes Mittagessen.

Am Nachmittag bietet sich – je nach Buchungszeit – neben dem Freispiel und der vertiefenden Teilnahme an Projekten auch die intensive, individuelle Förderung in Kleingruppen.

In unseren evangelischen Kindertageseinrichtungen werden die Wurzeln unserer christlichen Kultur vermittelt, in die die Kinder hineinwachsen, sie verstehen und mitgestalten wollen. Grundlage des christlichen Menschenbildes ist die Wertschätzung und Akzeptanz. Jede/r Mitarbeiter/in baut zu einem Kind Beziehung auf und lässt es spüren: Du bist mir wichtig – du bist einmalig. Religion kommt in der Lebenswelt der Kinder und im Alltag vor, z.B. in Form von Gesprächen zu Themen der Kinder. Die Kinder erleben Inhalte des christlichen Glaubens durch religionspädagogische Impulse und Rituale im Tagesablauf: biblische Geschichten, Lieder, Gebete. Es findet eine enge Verzahnung mit der Kirchengemeinde vor Ort bei Projekten, Ereignissen und Familiengottesdiensten statt.

Im Gespräch mit der Leitung der jeweiligen Kindertageseinrichtung vor Ort können Eltern die Einrichtung kennenlernen und auch ihre individuellen Fragen klären. Die schriftliche pädagogische Konzeption der jeweiligen Einrichtung steht zur Information für die Eltern bereit.

Als Grundlage zur Qualitätssicherung gibt es in den Kindertageseinrichtungen das Handbuch „ Mit Kindern die Welt entdecken“. Seit 2016 befinden sich alle Kindertageseinrichtungen im Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems nach dem Bundesrahmenhandbuch Evangelischer Kindertageseinrichtungen mit der Verleihung des evangelischen Gütesiegels BETA.

Die Kosten für einen Kindergarten- bzw. Tagesstättenplatz richten sich nach dem Einkommen der Eltern und werden vom Jugendamt des Kreises oder der Kommune nach der Anmeldung monatlich eingezogen.

 

Schreiben Sie uns oder informieren Sie sich im Web-Angebot des Ausschusses für Familienfragen der Evangelischen Kirche von Westfalen.

 

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