Gesprächsabend am 9. Mai in Lügde
Martin Luther in ökumenischer Perpektive

Martin Luther

Martin Luther

Lügde. Ein Gesprächsabend zum Thema „Martin Luther in ökumenischer Perspektive“ findet am Dienstag, 9. Mai, um 19 Uhr im Klostersaal Lügde, Mittlere Straße 2, statt. Referenten sind Pfarrer Holger Nolte-Günther, Evang.-luth. Kirche, und Pfarrer Marc Stücker, kath. Kirche. Der Eintritt ist kostenfrei; um Spenden für das ökumenische Projekt „Willkommen im Laden“ wird gebeten. Getränke werden von der Kolpingsfamilie Lügde angeboten.

500 Jahre, nachdem die Veröffentlichung der Wittenberger Thesen durch Martin Luther die Reformation auslöste, stellen sich Fragen: Was waren Luthers zentrale Anliegen – und wie wurden sie verwirklicht? In welcher Weise ist die Persönlichkeit des Reformators heute im Gemeindeleben der evangelisch-lutherischen Kirche präsent? Wie wird Martin Luther dort gesehen? Und wie hat sich die katholische Wahrnehmung des Reformators entwickelt? Wie prägen seine Kernanliegen den Alltag der evangelischen Kirchengemeinden? Und welche davon wurden auch in katholischen Kirchengemeinden aufgenommen? Schließlich: Was bedeutet dies für das ökumenische Miteinander vor Ort?

Die Referenten skizzieren ein Bild von Martin Luther und der Aufnahme seiner theologischen Anliegen in ihren Herkunftskirchen. Sie laden zum Austausch über die unterschiedliche Wahrnehmung der Person Luthers ein. Abschließend fragen sie nach der Bedeutung des Reformators für die ökumenischen Beziehungen.

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